Zeit im Fluge - Fotogipfel Oberstdorf

Fotogipfel 2015 - Making of

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Fotowanderungen mit Heinz Zak

Die traumhafte Oberstdorfer Bergwelt bietet unzählige Motive für einzigartige Aufnahmen. Heinz Zak nimmt seine Schüler mit auf seine Foto-Wanderungen.

Freibergsee
Der Freibergsee wurde wegen seiner wunderschönen Lage und der ausgezeichneten Wasserqualität des Bergsees längst eine bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebte Badegelegenheit in Oberstdorf.

Der Freibergsee liegt auf 930 m Meereshöhe. Entstanden ist der See zu den Eiszeiten, als sich über dem heutigen Standort 700 bis 800 m hoch die Eismassen des Stillachgletschers türmten. Die ungeheuren, ständig "fließenden" Eismassen haben hierbei das Seebecken aus dem weichen Flyschgestein geschliffen. Erst vor ca. 10.000 Jahren haben sich die letzten Gletscher aus dem Allgäu zurückgezogen.

Der Name des Sees hat sich im Laufe der Zeit verändert. Im Jahre 1477 wurde der Name „Raynsee“ genannt. Diese Benennung dürfte von den östlich angrenzenden Wiesen mit den Flurnamen „am Ruine“ (= Arain) stammen. 1544 und 1570 finden wir die Schreibweise „Raynensee“.

Im 17. Jahrhundert taucht nur noch der Name „Freibergsee“ auf, der auf den Umstand zurückzuführen ist, dass die Wiesen um den See befreit von der Weide– und Hirtenordnung waren. ( Gebiet „am frye Bearg“ = freier Berg ).

Christlessee
Inmitten des Trettachtals, gegenüber dem Weiler Gottenried, auf einer Höhe von 916 m liegt der blau bis grün gefärbte, wunderschöne und sagenumwobene Gebirgssee.

Unmittelbar südlich von ihm entspringen starke Quellen, die den See mit klarem Wasser speisen und ihm eine top Trinkwasserqualität liefern. So friert der See zu keiner Jahreszeit ein, ist im Sommer aber viel zu kalt zum Baden.

Die südlich liegenden Wiesenländer dürfen heute nicht mehr beweidet werden und wurden zum Wasserschutzgebiet erklärt. Dort befinden sich lediglich drei, nicht dauerhaft bewohnte Bauernhäuser.

100 Meter in nördlicher Richtung entfernt steht das Cafe Christlessee, direkt am See in westlicher Richtung das Erholungsheim VDK Waldhotel.

Zu erreichen ist der See entweder über die Fahrstraße (nur mit Genehmigung), die über die Burgstallsteig am Renksteg ins Trettachtal hineinführt oder über den Gehweg, der an der Mühlenbrücke abzweigt und über Gruben nach Gottenried führt.

Die Breitachklamm
Unweit von Tiefenbach liegt der Eingang zur Breitachklamm. Ein Naturwunder ohnegleichen! "Da wallet und siedet und brauset und zischt" das Wasser der Breitach durch die enge Schlucht.

Mit fast hundert Meter hohen senkrechten und überhängenden Wänden, stürzt donnernd über hohe Felsbänke, strudelt durch tiefe Gumpen und versprüht sich in feinste Tröpfchen, in denen das Licht spielt.
Manche der düsteren Klammwände haben noch nie die Sonne gesehen. Tiefgrüne Moose und zierliche Farne lieben die Feuchte und einige unerschrockene Fichtenbäume haben sich kühn auf kleinsten Felsvorsprüngen angesiedelt.
Früher hieß sie der "Große Zwing"

Seit 1905 ist die Breitachklamm als Wanderweg erschlossen. Früher hieß sie der "Große Zwing". Ermutigt von ihrem Pfarrer, Johannes Schiebel, war es fürwahr ein beachtliches Unternehmen der Tiefenbacher, einen gangbaren Weg durch die gewaltige Schlucht zu bahnen. Außer zur Zeit der Schneeschmelze und im Spätherbst ist der Weg das ganze Jahr begehbar. Wer die Klamm nur im Sommer kennt, dem sollte sie auch einen Winterurlaub wert sein. Ist schon Tiefenbach ein kleines Wintermärchen, so versetzt uns der winterliche Weg durch die Klamm erst recht in die Welt der Schneekönige und Eisgnomen mit bizarren Eiskristallpalästen neben den tosenden Wassern der Breitach.
Mit festem Schuhwerk und warmem Anorak kann diese klirrend kalte Winterwelt der Wärme unseres Seelenlebens kaum etwas anhaben. Der Glühwein in einer behaglichen Wirtsstube möbelt empfindsame Gemüter wieder auf und der Tag wird zum unvergesslichen Erlebnis.
Sie erreichen die Breitachklamm von der B19 (Sonthofen-Oberstdorf) Richtung Tiefenbach, einfach der Beschilderung folgend.

Der Wanderweg durch die Breitachklamm ist gut gesichert. Trotzdem sollten Sie keinesfalls auf festes Schuhwerk verzichten!