Ich bin von Beruf Abenteurerin. Obwohl sich die weibliche Form von „Abenteurer“ merkwürdig anhört und es immer noch eine Männerdomain ist. Aber das bin ich.
Ich habe schon als Kind gerne meine Komfortzone verlassen und war neugierig auf die Welt. Heute ist es mein Beruf, als Fotojournalistin und Dokumentarfilmerin unsere Erde zu erkunden, weiße Flecken auf der Landkarte zu betreten und zu versuchen, wissenschaftliche Rätsel zu lösen, um darüber zu berichten.
Die Ausstellung zeigt einen Einblick in meinen Abenteuer-Alltag inmitten der Elemente, meines Lebensweges zwischen Extremen in einer Welt aus Feuer, Eis, Staub. Aus Bewegung, aus Ruhe, aus Stille und Lärm, aus extremen Landschaften und intimen Augenblicken. Es sind Bilder aus dem Inneren aktiver Vulkane, aus der Dunkelheit von Höhlen, aus dem Eis, beim Klettern, von Momenten unter Gletschern, in endlosen Wüsten und auf staubigen Straßen – unterwegs mit dem Motorrad oder in alten Fahrzeugen, die selbst schon Geschichten erzählen.
Vielleicht fragt Ihr Euch beim Betrachten meiner Bilder. Warum? Warum mache ich das?
Weil ich in der Ungewissheit des Abenteuers lebendig bin. Wenn ich inmitten der großen gewaltigen Natur mich noch viel kleiner und unwichtiger als ein Staubkorn fühle, dann bin ich dankbar. Dankbar, dass ich hier sein darf und das er-LEBEN kann.
Was bedeutet Abenteuer für Euch und wann fühlt Ihr Euch lebendig?
Don’t dream it- do it!
Eure Ulla
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