Ich erinnere mich an diesen Morgen, als wäre er der Anfang von etwas gewesen.
Noch im Dunkeln schnürte ich meine Wanderschuhe, packte die Kamera ein und ging allein los. Hinein in den Pfälzerwald, lange bevor die Sonne zu sehen war. Der Wald war vertraut und wirkte doch fremd. Jedes Knacken, jedes Rascheln schien näher, als es war. Manchmal blieb ich stehen und lauschte. Da war Anspannung. Vielleicht auch etwas Angst. Aber stärker war diese leise Neugier, die mich weitergehen ließ.
Als ich den Felsen erreichte, begann sich die Welt zu verändern. Erst nur ein feiner Schimmer am Horizont. Dann wurde das Licht wärmer, die Dunkelheit wich aus den Tälern, und die ersten Vögel begannen zu singen. Weit und breit war niemand zu sehen. Nur dieser Morgen, dieser Felsen, diese Landschaft – und ich mittendrin. Aus Unsicherheit wurde Staunen, aus Anspannung ein Gefühl von Freiheit und Glück.
In diesem Moment habe ich die Natur nicht nur gesehen. Ich habe sie gespürt.
Es war unwirklich und klar zugleich, ruhig und überwältigend, fremd und vertraut. Dieser Moment lag ganz am Anfang meiner Fotografie. Und vielleicht hat er deshalb so viel verändert. Er hat mir gezeigt, dass ein Bild mehr sein kann als ein schöner Ort. Es kann eine Erinnerung tragen. Eine Stimmung. Ein Staunen. Dieses Gefühl, wenn man unterwegs ist und plötzlich merkt, dass man genau dort sein soll.
Seitdem suche ich nach solchen Momenten – auf Reisen, in fremden Landschaften, aber auch in meiner Heimat. Nicht, um die Welt nur abzubilden, sondern um etwas von dem sichtbar zu machen, was man draußen erlebt: Weite, Kraft, Ruhe und Abenteuer.
Die Bilder dieser Serie sind für mich deshalb mehr als Motive. Sie erzählen von kleinen Augenblicken und großen Abenteuern – von Landschaften, die berühren, vom Gefühl des Unterwegsseins und von Momenten, die lange nachwirken.
„Abenteuerwelten“ ist eine Einladung, einzutauchen: in Landschaften, die man nicht nur betrachtet, sondern erlebt. Und in dieses Gefühl, das entsteht, wenn man losgeht, ohne genau zu wissen, was einen erwartet – und unterwegs etwas findet, das bleibt.








Giulio Gröbert wurde 1992 in Kandel geboren und wuchs in der Südpfalz auf. Schon früh verbrachte er viel Zeit draußen – in Wäldern, auf Feldern und unterwegs in der Natur. Dieses Gefühl von Entdecken, Weite und Abenteuer prägt seine Arbeit bis heute.
Während seines Lehramtsstudiums in Kaiserslautern begann er, sich intensiver mit Fotografie zu beschäftigen. Aus ersten Aufnahmen in der heimischen Umgebung entwickelte sich nach und nach ein eigener Blick für Bildgestaltung, Perspektive und visuelles Erzählen. Was zunächst als persönlicher Ausgleich begann, wurde mit der Zeit zum beruflichen Mittelpunkt.
Heute arbeitet Giulio Gröbert als Fotograf, Filmemacher und Content Creator mit Schwerpunkt auf Reise-, Outdoor- und Landschaftsthemen. Seine Bildsprache ist atmosphärisch und emotional; sie erzählt vom Unterwegssein, von besonderen Orten und von Momenten, die über das reine Abbild hinausgehen.
Über Social Media erreicht Giulio Gröbert mit seinen Bildern und Videos mehr als vier Millionen Menschen und nimmt sein Publikum mit in unterschiedliche Teile der Welt. Seine Arbeit führte zu Kooperationen mit zahlreichen internationalen Tourismuspartnern wie Switzerland Tourism, Visit Spain und Colombia Travel sowie mit renommierten Marken wie Adobe, DJI, Samsung, Audi und ASUS. Eine besondere Rolle spielt seine langjährige Partnerschaft mit Sony, aus der bereits zahlreiche gemeinsame Foto- und Filmprojekte entstanden sind.
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