Die Natur bietet atemberaubende Motive – von wilden Tieren über seltene Pflanzen bis hin zu einzigartigen Landschaften. Doch wer in Naturschutzgebieten oder unberührter Natur fotografiert, trägt auch Verantwortung. In diesem Artikel erfährst Du, welche Verhaltensregeln für die Naturfotografie gelten, wie Du respektvoll mit sensiblen Lebensräumen umgehst und bekommst praktische Tipps für nachhaltiges Fotografieren. So gelingen Dir beeindruckende Aufnahmen, ohne die Natur zu stören.


Die Gegend rund um Oberstdorf ist ein echtes Paradies für Naturfreunde und Fotograf*innen. Majestätische Gipfel, glasklare Bergseen, bunte Blumenwiesen und scheue Wildtiere bieten unzählige Motive. Doch so verlockend die Kulisse auch ist – wer in den Naturschutzgebieten unterwegs ist, trägt auch Verantwortung. Denn: Die Allgäuer Hochalpen, in denen Oberstdorf liegt, sind nicht nur traumhaft schön, sondern auch besonders geschützt. Viele seltene Pflanzen- und Tierarten leben hier – sie sollen auch in Zukunft ungestört existieren können. Somit ist die Naturschutz Fotografie besonders wichtig im südlichsten Dorf der Bundesrepublik.
In Oberstdorf findest Du entlang der Wanderwege viele Hinweisschilder und Informationen zur Natur. Die Kampagne „Bewahre das Miteinander - Zämed duss“ (Allgäuerisch für „gemeinsam draußen“) erinnert daran, dass wir die Natur nur als Gast besuchen und uns dementsprechend achtsam verhalten sollten. Wer mit Rücksicht und offenen Augen unterwegs ist, wird mit ehrlichen, authentischen Naturfotos belohnt – und trägt gleichzeitig dazu bei, dass dieses wertvolle Fleckchen Erde auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

