Ausstellungen 2019

Baldauf

Schirmherr 2019 Joachim Baldauf High Fashion

Er kann nicht hässlich. Der Modefotograf Joachim Baldauf zeigt Deutschlands Schönheit und Charakter.
"Ich habe angefangen, selbst zu fotografieren, weil in den Modeheften die deutsche Eleganz gefehlt hat".

Inzwischen zeigt der Modefotograf seit rund 20 Jahren, was er unter dieser deutschen Eleganz versteht. Seine Bilder bringen zum Vorschein, was der deutsche Kulturkreis an Ästhetik, Schönheit, Charakter und Witz zu bieten hat. Statt als aufreizende Models zeigt Baldauf seine Protagonistinnen meist als selbstbestimmte Frauen.

Mit formalistischen, ganz auf die Objekte, Räume und Farben konzentrierten Bildern prägte Baldauf von 1999 bis 2002 die Bildsprache der internationalen Designzeitschrift Wallpaper*. Und Wallpaper* prägte den Sleek-Chic der Jahrtausendwende. Ohne Scheu nutzt der gebürtige Allgäuer aber auch die Stilelemente seiner süddeutschen Heimat und nicht selten war er damit dem Zeitgeist einen Schritt voraus. "Als ich die ersten Männer mit Rauschebärten fotografiert habe, war das noch ein Schock", sagt Baldauf.

Baldauf hat für alle großen deutschen Magazine und viele internationale Hefte gearbeitet. Seinen Erfolg in einer selbstverliebten Branche verdankt er nicht zuletzt dem Ruf, stets freundlich zu sein. Bei Baldauf sind Stil und Menschlichkeit keine Antagonisten. Er nimmt beides ernst, nimmt den Menschen im Model ebenso zur Kenntnis wie die Skulptur in einem Kleid. "Was passiert, wenn sich eine Frau auf einem Modefoto wohl fühlt und man ihr das auch ansieht?", das habe er sich am Anfang seiner Karriere oft gefragt. Baldauf gibt seinen Modellen Raum, arbeitet gewissermaßen durch sie hindurch und ist zugleich in jedem Bild selbst präsent. Der im Frühjahr 2013 erschienene, 384 Seiten dicke Band “Joachim Baldauf: Photographs + The Wallpaper* Years” zeigt die große Vielfalt seiner Mode- und Porträtarbeiten. In jedem Schauspielerporträt, in jedem Modefoto sehen wir, was er sieht. Echte Menschen.

Ausstellungsort: Outdoor (LFP) auf dem Nebelhorn / Gipfel

Esther Haase Esther´s World

Esther Haase, 1966 in Bremen geboren, auf dem Vergrößerungstisch gewickelt worden, begleitete ihren Vater, Professor für Fotografie und Design, öfter bei Fotoshootings, klassische Tanzausbildung, zwei Jahre Bühnenerfahrung, Studium Grafik-Design mit Schwerpunkt Fotografie. Seit 1993 tanzt sie mit der Kamera durch die Welt. Internationale Zeitschriften und Werbekunden, Filme, Ausstellungen, Bücher und Auszeichnungen dokumentieren den Erfolg ihrer Arbeit. Sie lebt in London und Hamburg.

Esther Haase wechselt spielerisch zwischen den Genres: Mode, Porträt und Reportage. Diese prägt sie mit ihrer fotografischen Leichtigkeit, ihrem Gespür für Bewegung und Leidenschaft. Für internationale Auftraggeber und renommierte Magazine fotografiert sie ebenso frei wie in ihren künstlerischen Projekten. „Mein Leben ist ein Tanz mit der Kamera durch die Welt“, sagt Esther Haase. Ihre Models sind fröhlich und ausgelassen, stylish und sexy, vor allem aber auch selbstbewusst und stark. Mit sicherem Blick für den entscheidenden Moment kreiert sie Traumsequenzen, filmische Inszenierungen in aufwändigen Kulissen und witzige, scheinbar zufällige Schnappschüsse.

Ausstellungsort: Outdoor (LFP) vor dem CEWE Haus der Fotografie

Derhamburger estherhaase
Schirmherrn Anatol Kotte (Copyright: C.Rogge)

Anatol Kotte PROYECTO HABANA - Jorge González

In epischen Bildern feiert diese Serie einen Besuch von Jorge González in seiner Heimatstadt Havanna. Ob er in galanter Manier die Hafenmauer als Laufsteg nutzt oder nachdenklich in einem ausrangierten Sessel sitzt, ob er interessiert durch die Gassen fernab der touristischen Zentren streift oder mit seiner Tante am Strand herumalbert – man spürt seine Nähe und Vertrautheit zu der Stadt, die er vor gut 30 Jahren verließ, und in der doch immer noch Freunde und Familie zuhause sind. Auch José Bénédí, Couturier, wohnhaft wie Jorge heute in Hamburg, kam einst aus Kuba nach Europa.

Die beiden kannten sich, waren wie Brüder in der kleinen, kreativen und vom Staat misstrauisch beäugten Szene. Mit großer Liebe zum Details schneidert José Bénédí heute die meisten Outfits, die Jorge bei seinen Auftritten und auch privat trägt, es sind Maßanfertigungen, extravagant, farbenfroh und dem schillernden Charakter von Jorge entsprechend. In Havanna entstand so in einer Gemeinschaftsproduktion mit dem Porträtfotografen Anatol Kotte, dessen Großmutter auch aus Kuba stammt, eine Bildwelt, in der Styling, Setting und Attitüde zu einem stimmigen Ganzen verschmolz. In großformatigen Tableaus, die knackige Stadtfotografie mit sensibler Persönlichkeitsdarstellung verbindet, wird eine Geschichte über einen besonderen Menschen und seine Heimat erzählt – in einer emotionalen Hommage an Havanna.

Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

Friedrun Reinhold Das Portrait in der Mode

Die Anforderungen an Modefotos könnten vielfältiger gar nicht sein: Die Sicht des Designers für das LookBook, das emotionale Feeling aus Sicht einer Redakteurin, die Interpretation des Fotografen, die Perspektive des Modells etc. Die hier gezeigten Aufnahmen sind aus einer Produktion mit jungen Hamburger Designern, die im Rahmen des FOTOHAVEN Hamburg entstanden. Die jungen Designer haben ihre Freunde, Klassenkameraden oder Kunden gebeten, als Modelle zur Verfügung zu stehen. Also lag mein Fokus natürlich auf den kreativen Kollektionen, doch die frischen Typen, Frauen als auch Männer, die ich als mein Gegenüber hatte, zogen mich in den Bann.
So sind diese Modeportraits als Teil der Produktion, fast nebenbei entstanden. Meist ein flüchtiger Augenblick am Rande, eine kraftvolle 1/125tel Sekunde, ein intensiver Blick, die verträumte Abwesenheit, meist unerwartet und immer ganz besonders.

Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

F. Reinhold
Ralph-Man-Portrait

Olympus Visionary Ralph Man Modus Mode oder wie „Man“ Schönheit sieht

Der Olympus Visionary Ralph Man ist fotografischer Autodidakt. Er beschäftigt sich seit seiner frühen Jugend mit der Fotografie. Gelernt hat er den Beruf des Tischlers. Während seiner Lehrzeit spielte das Thema Fotografie immer eine wichtige Rolle. Nach der Tischlerausbildung arbeitete er noch einige Zeit in seinem Lehrberuf, die Fotografie nahm aber stetig mehr Raum ein und 1997 machte Ralph Man sich als Fotograf selbstständig.

Menschen sind das Thema in Ralph Man´s Fotografie. Seine Sujets reichen von Akt- über Portrait- bis hin zur Modefotografie. Schönheit in Bildern festzuhalten, das bedeutet für Ralph Man Modefotografie. Ein schönes Model mit schöner Kleidung und Make-up in ein Licht gesetzt, das Model und Mode „strahlen“ lassen – so versteht er dieses Thema. Das Model steht bei Ralph Man immer im Mittelpunkt. Dazu kommen eine Idee und natürlich die Mode sowie die Bildgestaltung.

Modefotografie ist Teamarbeit und braucht einen Fotografen, der es versteht, die einzelnen Teammitglieder wie Models, Mode-Stylisten, Make-up Artists, Hair-Stylisten und Assistenten so zu koordinieren, dass man das gewünschte Ergebnis bekommt. Ralph Man zeigt in seiner Ausstellung „Modus Mode oder wie „Man“ Schönheit sieht“ seine Beauty- und Modefotos aus den letzten Jahren. Ralph Man

Ausstellungsort: Olympus Galerie in der Villa Jauss

Ralph Man: Modus Mode oder wie „Man“ Schönheit sieht

Kristian Schuller – Photographien

"Ich bin Entertainer und versuche Menschen mit meinen Bildern zu unterhalten"

Kristian Schuller ist ein in New York und Berlin lebender Fotograf. Der in Rumänien geborene Kristian emigrierte früh mit seiner Familie nach Deutschland. Er hat bei Vivienne Westwood Modedesign studiert und Fotografie bei dem legendären deutschen Modefotografen F.C. Gundlach an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Nach ersten Arbeiten für die Herausgeberin Isabella Blow bei Condé Nast Publications in London, arbeitet Kristian für eine Vielzahl internationaler Modezeitschriften, kommerzielle Kunden und an persönlichen Projekten. Zu seinen veröffentlichten Büchern gehören 90 Days, One Dream (2010) und Tales for Oskar (2014). Er hatte Fotoausstellungen in Paris, Berlin, Brüssel, Krakau, Miami und Hamburg.

Ausstellungsort: Outdoor (LFP) Wandelhalle

Bob Leinders Covered – the story of a blanket

Bob Leinders wurde 1964 in den Niederlanden geboren und begann noch während der Schulzeit zu fotografieren. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Breda (Akademie voor beeldende kunsten St.Joost) arbeitete er zunächst in München, später in Hamburg. Heute arbeitet Leinders fast ausschließlich in den Bereichen Mode und Beauty.

„Vor einigen Jahren habe ich ein Bild gemacht. Das ist mein Job, ich mache eigentlich viele Bilder. Doch dieses war anders, es war eine Aufnahme von meiner Frau und meiner damals acht Jahre alten Tochter. Ich wickelte sie in eine Decke und löste aus. Seit der Kunstschule stehe ich eigentlich auf riesige Bilder mit ganz viel Drama, Beauty. Dieses Bild war anders und ließ mich die Decke kaufen. Sie ist nicht weich, sondern rau, unbequem und bis heute mein ständiger Begleiter.

Wenn ich bei meiner Arbeit Menschen treffe, die mich faszinieren, hülle ich sie in genau diese Decke. So entstanden Aufnahmen von Freunden, Prominenten und Bewohnern des Townships Philippi in der Nähe von Kapstadt. Sie waren es, die mich auf den Titel brachten. Ich decke etwas ab, einen Teil des Menschen, den ich fotografiere, einige mehr, andere weniger, immer anders. Ich verdecke ein Stück ihres Lebens. Gleichzeitig steht die Decke für Schutz und Geborgenheit. Und sie macht alle gleich. Wir sehen einfach schöne Menschen. Bob Leinders

Outdoor Ausstellung: Olympus Galerie im Fuggerpark

Portrait Bob-Leinders
Portrait Bob-Leinders

Bob Leinders Fashion

„Ich liebe die großen Bilder mit ganz viel Drama, Beauty … Schöne Menschen, perfekt inszeniert, den Spagat zwischen Kunst und Kommerz. Ich möchte immer eine Geschichte erzählen“, so Leinders. In „Fashion“ gibt Bob Leinders einen Einblick in sein Arbeitsleben. Sie sehen eine Auswahl seiner Fashion- und Beauty-Aufnahmen. Ein echter Kontrast zu seiner bekannten Covered-Serie. Bob Leinders

Outdoor Ausstellung: Olympus Galerie im Fuggerpark

Bob Leinders: Fashion & Covered – the story of a blanket

Alexander Heinrichs Fashion meets Africa

Seit Jahrzehnten reist Alexander Heinrichs immer wieder in den Süden von Afrika und fängt die Schönheit Namibias auf seinen Bildern ein. Neben den üblichen Landschafts- und Tier-Aufnahmen entstanden dabei in den letzten 3 Jahren auch Bilder, die man sonst so nicht kennt. High Fashion Aufnahmen an den skurrilsten Locations des Landes, wie mitten in der Wüste Namib oder der verlassenen Diamantenstadt Kolmannskuppe.

Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

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Leif Schmodde Models

Leif Schmodde geb.1959 in Berlin. In Frankfurt am Main aufgewachsen. Abitur, verheiratet 2 Kinder. Lebt in Hamburg. 1981 – 1985 Studium der Fotografie an der FH-Bielefeld.

Die Fotoarbeit zeigt Portraits junger Fotomodelle.
In dieser Portraitserie habe ich junge Menschen fotografiert, die bereits als Models arbeiten oder zukünftig arbeiten wollen. Der serielle Aufbau, (Licht, Anschnitt, Hintergrund, Kleidung), die zurück genommene Pose und der zurückhaltende Ausdruck der Portraitierten ermöglicht es dem Betrachter, sich den Menschen zu nähern, deren Unterschiede wahrzunehmen und ihre individuelle Schönheit mit einzigartigen Merkmalen zu entdecken. 

Bei den Aufnahmen wollte ich Portraits der Menschen machen, nicht der Models. Ich bat die Modelle, eine innere Haltung einzunehmen, die möglichst viel von ihnen persönlich zeigt, und dabei so wenig wie möglich zu posieren – und damit aus ihrer Rolle als Model herauszugehen.
 
Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

Andreas Reeg Arzt der Armen

Bewegende Bilder gibt es während dem Oberstdorfer Fotogipfel in der Ausstellung von Andreas Reeg zu sehen. Bilder über einen Mainzer Arzt, der seit über 20 Jahre arme und obdachlose Menschen medzinisch versorgt. Arme Menschen sterben früher.

Die Mortalität von Armut betroffener Menschen in unserer Gesellschaft ist deutlich erhöht. 31 Prozent der von Armut betroffenen Männer erreicht nicht das 65. Lebensjahr. Armut bedeutet demnach nicht »nur« geringere gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten, Armut bedeutet in einem der reichsten Länder der Erde früher sterben zu müssen. Krankheit macht arm, und Armut macht krank. Diesen Teufelskreis will der Arzt Prof. Dr. Gerhard Trabert durchbrechen und behandelt in Mainz und Umgebung seit 20 Jahren arme und wohnungslose Menschen.

Mit viel Wertschätzung begegnet er seinen Patienten, die sich, selbst wenn sie versichert sind, aus Angst vor Stigmatisierung oft nicht zum Arzt trauen. Etwa 18.000 Menschen leben in Deutschland auf der Straße und 90 Prozent davon bräuchten dauerhaft ärztliche Hilfe, schätzt Trabert. Andreas Reeg begleitete den Arzt und seine wohnungslosen Patienten drei Jahre. Entstanden ist ein Fotoprojekt, das zum Hinsehen auffordert und das den Begriff der Gleichwürdigkeit in wertschätzenden Bildern thematisiert.

Ausstellungsort: Lesegalerie im CEWE Haus der Fotografie

Reeg-Andreas
MIKE PORTRAIT

Mike Kraus Black Cats

Mike Kraus ist passionierter Regisseur, Fotograf und Musiker. BLACK CATS ist ein Mixed Media Projekt von Mike Kraus in Kooperation mit Leica und der Modemarke Thiga. Schwarzweißfotografien zeigen Models auf Dächern einer Metropole. Sie tragen Bikinis, Lederjacken und Boots von Tigha. Neben der Fotografie ist die Malerei eine weitere Leidenschaft von Mike.

Zu jeder Fotografie entsteht Mittels Pinsel und Farbe ein weiteres Bild im Studio des Münchener Künstlers. Die Malerei wird ebenfalls abfotografiert und Beides, Fotografie und Malerei, anschließend zusammengeführt. Die Malerei ist so dezent, daß man sie nicht unbedingt als solches erkennt. Doch der Betrachter ahnt das Ungewöhnliche. Mike hat zwei fiktive, weibliche Vorbilder aus Skandinavien die als Inspiration für diese Modestrecke dienen. Es sind Lisbeth Salander und Pippi Langstrumpf. Vor uns öffnen sich Welten die sich aus dem Bündnis dieser beiden starken Frauen bilden.

Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

Tom Seelbach Mode – Ausdruck eines Gefühls

In den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens ist die Mode heute für jeden einzelnen nicht nur Oberfläche sondern für eine bestimmte Zeit ein Statement und meinungsbildend für viele Menschen aus allen Erdteilen dieser Welt. Mode ist zu allererst Ausdruck eines Gefühls, dass sich nicht nur auf Kleidung bezieht, sondern mit vielen Aspekte des menschlichen Daseins verbunden ist. Meine Bilder sind Ausdruck einer Inhomogenität der Gesellschaft. Sie zeigen eine kleinen Bereich der Mode, eine Anregung zur propagierten Mode und die Suche nach eigenem Stil und die Lust an Provokation oder nur Anregung für das experimetelle Spiel.

Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

Tom Seelbach
Manolache

Horia Manolache Kleider machen Leute

Horia Manolache, (32), geboren in Rumänien, freier Fotograf und Werbefotograf. 2017 war er Preisträger bei der Florence Biennale mit seiner Serie „The Chairs“.

Kleider machen Leute: Horia Manolache hat Obdachlose aus San Francisco so porträtiert, als würden sie in ihrem Traumberuf arbeiten. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder einer Verwandlung. „Als ich dieses Projekt startete, befand ich mich in einer neuen Welt, die ich bewunderte. Ich hatte aber das Gefühl, dass ich nicht dazugehörte. Um mein Gefühl zu finden, Zugehörigkeit und einen Zweck zu schaffen, der meinem Verstand hilft, die Entfremdung zu überwinden, fing ich an, Zeit auf den Straßen von San Francisco zu verbringen. Das Bild einer Person ist das wertvollste Eigentum, das wir haben, doch verlieren die Obdachlosen dieses Gut gleichzeitig mit der Unmöglichkeit einen Raum zu haben, der ihnen gehört. Ich habe Obdachlose, die ich getroffen habe so dargestellt, wie sie träumen wollten.

Ausstellungsort: Saal Breitachklamm im CEWE Haus der Fotografie

Fotohaus Heimhuber Damals – in Mode

Heimhuber, die Fotopioniere aus Sonthofen. Sie halten das Allgäu und die benachbarten Alpenregionen mit den dort lebenden Menschen in ihrem Alltag, bei Brauchtums-Veranstaltungen, kulturellen Ereignissen und mit Portraitaufnahmen seit mehr als 140 Jahren fest.
Gerade in den 50er Jahren fertigten die Fotografen Heimhuber viele Werbeaufnahmen für die Textilindustrie der Region. Einen besonderen Einblick in den Wandel der Modewelt geben auch zahlreiche Aufnahmen in der herrlichen Kulisse der Allgäuer Berge. So sind in der Ausstellung herausragende Fotografien alpenländischer Berg- und Sportmode, schlichtem „Alltagshäs“, dem damals „guten Sonntagsgwand“ und schicker Abendmode zu bestaunen. Ein Blick ins Schaufenster der Mode vergangener Zeiten.

Ausstellungsort Trettachhäusle Oststraße 39
25.06. bis 30.06. von 10.30 Uhr bis 18 Uhr
02.07. bis 07.07. von 14 Uhr bis 18 Uhr

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Siegfried Brück

Siegfried Brück Das Experiment 7 x 4 = 28

Siegfried Brück, Jahrgang 1966, ist seit über 36 Jahren bei Leitz/ Leica beschäftigt und kennt als Feinwerktechniker und Fotograf alle Leica Produkte bis ins Detail. Er ist Fachmann für digitale Bildbearbeitung. Er ist davon überzeugt, dass Fotografieren glücklich macht und dabei hilft besondere Momente für immer zu bewahren.

Diese Ausstellung entsteht direkt nach dem Workshop am 27.06. Die Ergebnisse des Workshops werden sofort nach dem Ende der Fotopraxis bearbeitet und ausgedruckt. Präsentiert, in einer spontan initiierten Ausstellung, werden von jedem Teilnehmern die besten 4 Bilder im Format A3, gedruckt auf hochwertigen FineArt Papier der Fa. Hahnemühle.

Die Ausstellungseröffnung am Haus der Leica Akademie in Oberstdorf erfolgt in den Abendstunden des Fototages. Und damit geht das Experiment der Leica Akademie in die zweite Runde und ich freu mich schon auf Ihre erste 28mm Vernissage!

Ausstellungsort Leica Akademie Freiherr-von-Brutscher-Straße 7

Fotoprojekt BFF Lost in Transformation

Wir leben in einer bewegten Welt die sich im ständigen Wandel befindet. Bauboom, Digitalisierung, Mobilität, Migration, Klimawandel, Tradition, Religion...Gerade in Bayern lassen sich viele Arten des Wandels finden, sei es auf dem Land oder in der Metropole, abstrakt oder gegenständlich, im Positiven oder Negativen, die individuelle Sicht ist entscheidend. Diese Ausstellung ist das Resultat eines gemeinschaftlichen Fotoprojekts des BFF von 15 Mitgliedern und professionellen Fotografen aus Bayern und einer Kuratierung durch Fotokünstlerin Barbara Wolff. Umgesetzt wurden die einzelnen Bilder allesamt mit einer einzigen Wanderkamera: Der Großformatkamera Master Technika von Linhof.

Filmdokumentationen „BFF-Mastertapes“ Portraits von Fotografenpersönlichkeiten:

Donnerstag, den 27.06.19 & Freitag, den 28.06.19
Zwischen 11.00 und 15.30 Uhr im großen Kinosaal.

Vernissage, BFF Fotografen“ Meet the Photographers und Rundgang durch die Ausstellung, Begegnungen & Gespräche:

Donnerstag, den 27.06.19 von 16.30 - 18.00 Uhr.

Ausstellungsort LOFT Ludwigstraße 7 / 26.06. bis 15.07.19

BFF
Key Visual DVF

DVF-Wettbewerb Fashion & Lifestyle – Trend & Looks

Wir erwarten zu diesem Wettbewerb nicht zwingend klassische Modefotografie aus dem Studio, wollen sie aber auch nicht ausschließen. Zeigen Sie uns Bilder (auch Life-Shots) in denen durch die Kleidung und Accessoires das Lebensgefühl oder die Haltung der Menschen zum Ausdruck kommt - egal ob diese den letzten Schrei tragen oder den Stil von Vorgestern pflegen. Es können aber auch Fotos sein, die sich mit Kuriositäten, modischen Verfehlungen oder Stilbrüchen auseinandersetzen. Alle Techniken sind erlaubt. Als einzige Beschränkung gilt, dass Sie mit Fotos, die im Zusammenhang mit einem anderen Wettbewerb veröffentlicht wurden, nicht teilnehmen dürfen.

Die besten Bilder des DVF-Wettbewerbs werden wie im Vorjahr im CEWE Haus der Fotografie auf großformatigen FineART-Prints präsentiert. Die öffentliche Preisverleihung bei der Ausstellung ist am Sonntag, den 30.06.2019 geplant.

Der Deutsche Verband für Fotografie e.V. (DVF) bietet sich als Forum für ambitionierte Fotofreunde und Fotoclubs sowie als ein großes Netzwerk seiner Mitglieder mit vielfältigen Veranstaltungen rund um die Fotografie und Fotowettbewerben auf verschiedenen Ebenen an. Er steht als Synonym für die deutsche Amateurfotografie und ist mit seinen internationalen Aktivitäten zugleich Botschafter Deutschlands in der FIAP. Die FIAP (Fédération Internationale de l`Art Photographique) ist der internationale Dachverband der nationalen Fotoverbände im Rahmen der künstlerischen und der weltweiten Wettbewerbs- und Ausstellungsfotografie. DVF Fotografie

Ausstellungsort CEWE Haus der Fotografie Großer Saal

Schüler Foto-AG Oberstdorf

Eine Kamera, ein Motto, eine Idee - was können Schüler zum Thema "Mode" fotografisch beitragen? Helfen Vorgaben oder eher nicht?

"Wir von der Foto-AG (des Gertrud-von-le Fort Gymnasiums Oberstdorf) einigten uns auf "nur nicht 0815". Ansonsten vertrauten wir auf Intuition, Kreativität und Wagnis.

Dabei kamen sehr überraschende, z.T. unspektakulär spektakuläre Bilder heraus, die wir gerne dem Auge des neugierigen Betrachters aussetzen möchten."

Ausstellungsort CEWE Haus der Fotografie Großer Saal

Ingolf Hatz Behind the Scenes | Bread & Butter Berlin 2011 - 2014

Ingolf Hatz fotografiert seit über 15 Jahren erfolgreich für Magazine, Werbeagenturen und internationale Kunden. „Schon immer haben mich die Geschichten hinter den perfekten Momenten und Menschen interessiert, deshalb zählt das Visual Storytelling zu meinen Leidenschaften. Ich schätze die Begegnung mit Menschen aus verschiedensten Branchen wie Mode, Design, Corporate oder Gastronomie sehr.

Als mich 2011 Ingo Götze Art Director der Textilwirtschaft gefragt hat ob ich mir vorstellen könnte das Geschehen auf der Bread & Butter Berlin zu fotografieren, habe ich sofort zugesagt. Ich hatte freie Hand, konnte eintauchen in den Messetrubel, dokumentieren und portraitieren, Menschen, Geschichten - es war fantastisch. 2014 ertönte der letzte „Gong“, die Messe würde nie mehr so sein wie sie war und meine Fotografien wurden zu Zeitdokumenten.“ Die Bread & Butter Berlin war internationale Leitmesse im Segment Street- und Urbanwear.

Vernissage am Freitag, 28.06. um 17 Uhr.
Der Künstler (Fotograf) Ingolf Hatz wird anwesend sein.

Ausstellungsort The Store, Nebelhornstraße 39

CEWE Fotowettbewerb "Mode"

CEWE und der Oberstdorfer Fotogipfel suchten Ihre besten Aufnahmen zum Thema MODE unser Festivalmotto für 2019.

"Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode." sagt Karl Lagerfeld und führt uns damit die Allgegenwärtigkeit dieses immer wieder spannenden Themas vor Augen.

Der Wettbewerb richtete sich an alle, die das Fotografieren lieben und Spaß an kreativen Bildideen haben. Aus den hochgeladenen Fotos hat eine erfahrene Jury die Gewinner ausgewählt. Es gab fünf Kategorien:

Selfies, Fashion-Highlights, Streetware, Trachten, Stillleben. Ihrer Kreativität war keine Grenze gesetzt und in den Einsendungen sieht man eine ganz individuelle fotografische Interpretation.

Mit Ihren besten Fotos hatten Sie die Chance, einen von 50 attraktiven Preisen zu gewinnen. Teilnahme war bis 30.09.18 möglich.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer des Fotowettbewerbs von CEWE mit dem Titel "Mode" für die zahlreichen Einsendungen und das große Engagement. Insgesamt wurden bei diesem Wettbewerb etwa 800 Fotos hochgeladen. Wir gratulieren allen Gewinnern.

Alle Gewinner & Einsendungen finden Sie hier!

Ausstellungsort Fußgängerzone Outdoor Installation

Cewe

Anfragen & Bewerbungen für Ausstellungen richten Sie bitte an: fotogipfel@popkes.com

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